Der Midi Controller Test 2017 Stellt 10 Topgeräte Vor

midi controller test

Früher war es noch schwer, Musik zu komponieren. Vor allem, sofern es um Transkriptionen für ganze Orchester ging. Immerhin benötigte man dafür ein perfektes Ohr oder musste möglichst viele Instrumente selbst spielen können. Heutzutage setzen die meisten Musiker dagegen auf Software, die die Töne von Geigen, Gitarren etc. einfach am Computer emulieren kann. Sie kombiniert man am besten mit einem Midi Controller. Über ihn lassen sich Akkorde oder einzelne Noten per Tastendruck eingeben. Welche Modelle ihr Geld wirklich wert sind, erfahrt ihr in unserem Midi Controller Test.

10. M-Audio Oxygen 49 IV USB MIDI Keyboard Test

M-Audio Oxygen 49 IV USB MIDI Keyboard Controller mit anschlagdynamischen Tasten, VIP 3.0, Ableton Live Lite, SONiVOX Twist, Xpand2 Inkl.

Gerade wenn man ein Instrument per Midi Controller emuliert, gehen bestimmte Ausdrucksformen verloren. Will man so etwa die Klänge einer Gitarre simulieren, sind Bendings oder Tremolo Picking schwierig bis unmöglich nachzustellen. Bei diesem Modell ist der Verlust dagegen möglichst gering, weswegen wir es bei unserem Midi Controller Test auch an 10. Stelle nennen. Erreicht wird dies u.a. über anschlagsdynamische Tasten. Sie übertragen die Kraft, mit der der jeweilige Ton gedrückt wird und ermöglichen so den Wechsel von laut und leise. Die Noten können außerdem über den Pitch Hebel stufenlos erhöht oder erniedrigt werden. Insgesamt wurden 49 Tasten verbaut. Dadurch ist das Gerät in der Lage, 7 Oktaven zu spielen, was wirklich alle Soundvorstellungen abdecken sollte.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 7 Oktaven
  • 49 anschlagdynamische Tasten
  • Trigger Pads für Drum Pattern
  • Kompatibel mit u.a.: Ableton Live, Cubase oder Logic
  • Pitch Hebel für stufenloses Erhöhen oder Erniedrigen

9. Ammoon Masterkeyboard

ammoon Masterkeyboard, mini, 25 Tasten, tragbar, USB-Keyboard und Drum Pad, Midi Controller

Bei unserem Midi Controller Test gehört dieses Modell zu den kleineren. Es kann daher zwar weniger Oktaven darstellen, kostet dafür aber auch weniger. Außerdem lässt es sich so auf jedem Schreibtisch gut unterbringen und einfach in Schubladen verstauen. Trotz des geringen Preises nehmen die insgesamt 25 Tasten ebenfalls unterschiedlich starke Anschläge wahr. Neben ihnen wurden noch 8 Pads verbaut, die etwa für Drums genutzt werden können. Das Gerät benötigt übrigens keine separate Stromversorgung, sondern wird es allein per USB betrieben. Es ist zudem Plug and Play, weshalb wir bei unserem Midi Controller Test nicht zuerst Treiber installieren mussten. Der Controller arbeitet mit diversen Programmen wie Cubase oder Ableton Live. Allerdings wurde dem Lieferumfang keine Aufnahmesoftware beigelegt. Sie muss separat gekauft werden.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 25 anschlagsdynamische Tasten
  • 8 Pads
  • Stromversorgung per USB
  • Plug and Play

8. AKAI Professional MPD218

AKAI Professional MPD218, Ultra portabler USB MIDI Controller mit 16 MPC Pads, Regler und Software Paket

Der MPD218 hat keine klassischen Klaviertasten verbaut. Die Töne werden stattdessen über die 16 Pads erzeugt. Sie reagieren auf Anschläge sehr gut. Zudem sind sie auch noch dynamisch und reagieren somit auf die Stärke des Drucks. Das Highlight dieses Angebotes ist allerdings das große Softwarepaket, das im Lieferumfang enthalten ist. Für den Kaufpreis erhält man nämlich gleich vier Programme: Akai Pro MPC Essentials, Apleton Live Lite, Big und Sonivoc Big bang Cinematic Percussion. Höchste Soundqualität a la Cubase pro kann man für den doch recht günstigen Preis natürlich nicht erwarten. Jedenfalls genügt diese Software für simple Kompositionen und das Erstellen von Drum Pattern. Bei unserem Midi Controller Test überzeugte uns außerdem das Design. Das Gerät sieht mit der schwarzen Optik, die von roter leuchtender Umrahmung konterkariert wird, schließlich wirklich stylisch aus.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 16 belegbare Pads
  • Großes Softwarepaket: Akai Pro MPC Essentials, Apleton Live Lite, Big und Sonivoc Big bang Cinematic Percussion
  • Ansprechende Optik

7. NOVATION Launch Control Test

NOVATION Launch Control

Dieses Modell ist eher für den Live-Einsatz gedacht. Es kann mit dem NOVATION Launchpad kombiniert werden. Auch lassen sich mehrere Launch Controls parallel schalten. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn einem die 8 verfügbaren Kanäle nicht ausreichen. Kompatibel ist das Gerät ebenfalls mit dem iPad, sodass man mit der entsprechenden Software darüber komponieren kann.


Die Handhabung des Apparats fanden wir bei unserem Midi Controller Test relativ einfach, da die Funktionen größtenteils selbsterklärend sind und man das Gerät intuitiv bedienen kann. Gelungen fanden wir zudem auch die Verarbeitung. Der Launch Control ist schließlich robust und stabil konstruiert, sodass er selbst den ein oder anderen Sturz verzeiht. Und damit es erst gar nicht so weit kommt, befinden sich an der Unterseite Gummierungen, die für möglichst viel Halt sorgen.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • Boden gummiert
  • Robuste Konstruktion
  • 8 Kanäle
  • Kompatibel mit iPad, NOVATION Launchpad
  • Bis zu 448 Controller

6. Vestax VCM-600 MIDI Controller silber Test

Vestax VCM-600 MIDI Controller silber

Noch vor ein paar Jahren kostete dieses Gerät noch knapp 600 Euro. Inzwischen ist es für einen Bruchteil dessen erhältlich. Den zu bezahlen, lohnt sich auf jeden Fall. Bei unserem Midi Controller Test fanden wir nämlich, dass der VCM-600 kaum veraltet ist. Er verfügt schließlich über 160 Parameter, die beliebig belegt werden können. Außerdem befindet sich im Lieferumfang das Programm Ableton Live Lite 7, mit dem wir sehr gut arbeiten konnten. Darüber hinaus lässt sich das Gerät einfach handhaben. Immerhin sind die Funktionen gut beschriftet und damit selbsterklärend. Und sogar im Dunkeln behält man die Kontrolle, da die Tasten per LEDs beleuchtet werden. Bei unserem Midi Controller Test hat uns außerdem die Verarbeitung beeindruckt. Während bei solchen Geräten häufig die Regler und Fader wackeln, sitzt hier alles wirklich fest.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • Gute Verarbeitung
  • Inklusive Ableton Live Lite 7
  • Tasten per LEDs beleuchtet
  • Einfache Handhabung
  • Plug & Play
  • Für Mac und PC

5. Zomo MC-1000 MIDI-Controller 30,5 cm

Zomo MC-1000 MIDI-Controller 30,5 cm (12 Zoll)

Dieses Gerät komplementiert ein DJ Setup und lässt sich dabei als Fernbedienung für Programme wie Atomix Productions oder Virtual DJ einsetzen. Im Lieferumfang befindet sich eine auf das Gerät speziell abgestimmte Version des Programms Virtual DJ LE. Konfigurationsfiles, die für Virtual DJ Pro oder Traktor 2 gedacht sind, sind ebenfalls inklusive. Bei unserem Midi Controller Test hat uns vor allem die Bedienung gefallen. Der MC-1000 lässt sich, etwas Knowhow vorausgesetzt, intuitiv bedienen, da die Elemente größtenteils selbsterklärend sind. Er steuert bis zu 4 Decks gleichzeitig, die über die vier Chinch Buchsen verbunden werden. Gut gelöst haben die Hersteller auch das Problem des USB-Kabels. Denn sobald jemand nur leicht dagegen stößt, wird die Übertragung normalerweise sofort unterbrochen. Durch die Zugentlastung kann das hier allerdings nicht geschehen.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • Zugentlastung für USB-Kabel
  • Steuert bis zu 4 Decks
  • Intuitive Bedienung
  • Inklusive Virtual DJ LE

4. AKAI Professional LPD8 Test

AKAI Professional LPD8 Portabler 8Pad USB MIDI Pad Controller für Laptops (Mac & PC)

An dieses Modell vergaben wir bei unserem Midi Controller Test den 4. Platz, da es gleich zwei Vorteile in sich vereint: Es ist nämlich sowohl günstig als auch kompakt. Die Ausmaße betragen gerade mal ca. 8 x 30 cm, weswegen sich das Gerät selbst auf kleineren Schreibtischen gut unterbringen lässt. Zudem kann der LPD8 mit nahezu jeder genretypischen Software kombiniert werden. Es wurden darüber hinaus anschlagdynamische Pads verbaut, die bei Bedarf unterschiedliche Lautstärken darstellen. Bei unserem Midi Controller Test gefiel uns außerdem die einfache Handhabung. Das Panel ist schließlich selbsterklärend und bietet einen Plug & Play Betrieb.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Anschlagsdynamische Pads
  • Kompakte Ausmaße: ca. 8 x 30 cm
  • Plug & Play

3. M-Audio Axiom AIR Mini Test

M-Audio Axiom AIR Mini 32 Kompakter MIDI USB Keyboard, VIP.30, Pad Controller, Ignite, Ableton Live Lite Inkl.

Dieses Produkt steht bei unserem Midi Controller Test zurecht an 3. Stelle. Es bietet immerhin 32 Tasten und verfügt somit über ein Spektrum von 4 Oktaven. Zudem ist der AIR Mini dazu in der Lage, Anschlagsdynamiken zu erfassen und umzusetzen. Drum Spuren lassen sich mit dem Gerät relativ leicht schreiben, da es 8 Pads verbaut hat. Der Controller hat außerdem zahlreiche Einstellmöglichkeiten wie Transportbuttons oder fünf Regler für die Navigation. Auch lassen sich damit Bendings nachstellen. Bei unserem Midi Controller Test gefiel uns darüber hinaus der Lieferumfang. Neben dem Gerät selbst ist auch gleich die Software Ignite Music Creation inklusive, die über 275 Air Instrument Sounds mitbringt.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 32 anschlagsdynamische Tasten
  • 8 Pads
  • Viele Einstellmöglichkeiten
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis

2. KORG nanoKONTROL2 Test

KORG nanoKONTROL2, USB-MIDI-Controller mit 8 Kanälen (8 Fader und 8 Drehregler), Schwarz

Der nanoKontrol2 ist mit den meisten Programmen kompatibel. Er wird mit einem Gutschein für die Ableteon Live Serie geliefert, über den man einen Preisnachlass für Live, Live LE oder Live Suite erhält. Insgesamt verfügt das Gerät über 8 Kanäle. Jeder davon hat einen eigenen Drehregler, Fader und 3 weitere Schalter, die Parameter wie Volume, Solo oder Mute einstellen. Bei unserem Midi Controller Test gefiel uns außerdem das kompakte Design. Durch die geringen Maße von knapp 9 x 37 cm findet das Gerät wirklich überall Platz und lässt sich zudem einfach in einer Schublade verstauen.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • Kompakte Maße: ca. 9 x 37 cm
  • Acht Kanäle
  • Gutschein für Preisnachlass für Ableton Serie inklusive

1. FX F900720 Orchesterpult Test

AKAI Professional MPK Mini MKII, Portables 25 Tasten USB MIDI Keyboard mit 16 hintergrundbeleuchteten Performance Ready Pads, 8 zuweisbare Q Link Regler, Vier Wege Thumbstick, VIP 3.0, Software Paket

Bei unserem Midi Controller Test kürten wir den MPK Mini MKII zum Sieger, weil er ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Für den relativ günstigen Anschaffungspreis erhält man nämlich ein Gerät, das über 25 anschlagsdynamische Tasten und 8 zuweisbare Pads verfügt. Auch ist die Handhabung hier besonders einfach. Mit etwas Knowhow sind die Funktionen schließlich selbsterklärend. Die Pads leuchten zudem rot, sofern sie an sind, wodurch man selbst bei wenig Licht den Überblick behält. Im Lieferumfang sind außerdem gleich mehrere Programme enthalten.

Die wichtigsten Eigenschaften:

  • 25 anschlagsdynamische Tasten
  • 8 zuweisbare Pads
  • Pads hintergrundbeleuchtet
  • Akai Pro MPC Essential, Hybrid 3 und SONiVOX im Lieferumfang enthalten
Der Midi Controller Test 2017 Stellt 10 Topgeräte Vor
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